Die besten Tipps und Übungen: Stressbewältigung durch Achtsamkeit

Du kennst das sicherlich: Grüblerische Gedankenkarussells verursachen allzu häufig Stress und Kopfschmerzen. Höchste Zeit, etwas dagegen zu tun. Denn die rastlose Dauerschleife ist ein Teufelskreis und sorgt dafür, dass sich Deine Energie im Kopf staut und nicht frei fließen kann.
Von Herzen gerne verrate ich Dir hier einige wertvolle Tipps und einfache Übungen für den Alltag, wie Du Deine Stressbewältigung durch Achtsamkeit angehen kannst.

Kampf dem Stress: Komm vom Denken ins Fühlen

Anhaltender Stress, lähmende Gedankenspiele und Angespanntheit verhindern, dass Du in wichtige Phasen der Entspannung und Erholung kommst. Dadurch nehmen Deine gedanklichen Sorgen weiter zu und der Stresspegel steigt ins Unermessliche.

Sag dem Stress den Kampf an!

Du kannst Dir mit Achtsamkeit bei der Stressbewältigung helfen, indem Du vom Denken ins Fühlen kommst und so Dein Kopfkarrussell stoppst. Verbinde Dich mehr mit Deinem Körper und seiner inneren Weisheit und lasse Deine Gefühle fließen.

Du denkst jetzt vielleicht, ich bin aber ein Kopfmensch und habe es nicht so mit Emotionen. Dabei ist das Rationalisieren und Grübeln oft nur ein Schutzmechanismus, um vermeintlich negative Gefühle nicht richtig wahrnehmen zu müssen. Sprich: Kopfmenschen haben sich einen festen Panzer zugelegt, unter dem ein bunter Gefühlsschatz schlummert. Traue Dich und nähere Dich diesem Schatz ganz langsam – und lege ihn Stück für Stück frei. Infolgedessen wirst Du mit weniger Stress, aber mit mehr Lebendigkeit und Lebensfreude belohnt werden.

Tipps: Erste Schritte zur Achtsamkeit

Achstsamkeit hilft Dir dabei, ganz schnell aus Deiner Gedankenspirale auszusteigen. Hilfreiche Tipps um Grübeleien zu stoppen findest Du auch in meinem Blogbeitrag Gedankenkarussell.
Orientiere Dich und komme im Hier und Jetzt an. Verschaffe Dir einen Überblick und frage Dich ganz bewusst: Wo bin ich gerade? Schau Dich ganz genau in dem Raum um, in dem Du Dich gerade befindest. Wandere mit den Augen in jede Ecke und registriere Details, wie etwa die Farbe eines Sofakissens oder einen Riss in der Tapete.
Effekt: Durch diese Orientierungsübung unterbrichst Du sofort das Endlos-Geplapper Deiner Gedanken und gehst aus dem Kopf direkt in die Wahrnehmung. Dies signalisiert Deinem vegetativen Nervensystem, dass Du in Sicherheit bist und es entspannt sich. Das gedanklich Rasen beruhigt sich und Du spürst, wie Du wieder im Raum und bei Dir selbst ankommst.

Wenn nun das nächste Mal Gedanken-Tsunamis anrollen, kontaktiere Deinen Körper zur Stressbewältigung und erde Dich. Stelle Dich dafür hüftbreit hin und spüre den Boden unter Deinen Füßen. Die Erdung wird vertieft, wenn Du dabei die Knie etwas beugst und Dir vorstellst, Wurzeln würden aus Deinen Füßen in den Boden wachsen.
Atme und fühle mit Achtsamkeit, wie Du Deine Orientierung zurückgewinnst und die gestaute Energie vom Kopf durch Deinen Körper in Deine Füße fließt.

Gefühle aufspüren zur Stressbewältigung

Das Kontaktieren Deines Körpers ist die wichtigste Voraussetzung dafür, Gefühle richtig wahrzunehmen und Deine Stressbewältigung einzuleiten.
Lege nun eine Hand auf Dein Herz, eine auf Deinen Bauch. Spüre die Wärme Deiner Hände, wie sie langsam in diese Bereiche einströmt.
Genieße dies für einige Atemzüge. Frage Dich dann: Wie fühle ich mich gerade? Wo in meinem Körper spüre ich diese Gefühle?

Angst und Anspannung können sich beispielsweise mit einem beklemmenden Engegefühl in der Brust ausdrücken. Wut wird oft im Bauchbereich wahrgenommen.
Hast Du ein Gefühl aufgespürt, atme ganz sanft und mit Achtsamkeit in diesen Bereich hinein. Stelle Dir bei jedem Ausatmen vor, Spannung loszulassen und gefühltes Unbehagen zu lösen. Wichtig ist, dass Du behutsam und in kleinen Schritten vorgehst. Es mag sein, dass Dir die Entdeckungsreise zu Deinen Emotionen ungewöhnlich und herausfordernd vorkommt und es nicht gleich gelingt. Du kannst Dir die Zeit lassen, die Du brauchst. Überfordere Dich nicht bei Deiner Stressbewältigung. Aber verzage nicht!

Übungen: Mit Erden zur Stressbewältigung

Wie Du Dich jeden Tag erden und Deinen gesamten Energiekreislauf zur Stressbewältigung harmonisieren kannst, bekommst Du auch in meinem Blogbeitrag Work-Life-Balance.

Hier bekommst Du einige Tipps und Übungen von mir:

  • Abendliche Fußbäder mit Meersalz oder Apfelessig wirken wohltuend und leiten den Stress aus.
  • Barfußlaufen im Sommer auf Waldböden oder Wiesen erdet wunderbar.
  • Rolle einen Massage- oder Tennisball fest unter Deinen Füßen, was entspannt und sofort erdet. Solche Reflexzonen-Quickies klappen sogar unauffällig im Büro unter dem Schreibtisch.
  • Bewege, kreise und spreize Deine Füße, Fußgelenke und Zehen, wodurch Du sofortige Bodenverankerung erzielst und Dein Kopfkino stoppst.
  • Gönne Dir zum Feierabend Fußmassagen.

Sehr gerne unterstütze ich Dich mit meiner vielfältigen Burnout-und Stressbewältigungsprävention, sowie meiner psychologisch-systemischen Beratung, Dein Stressmanagement und Deine individuelle Stressbewältigung erfolgreich umzusetzen. Kontaktiere mich – ich freue mich auf Dich!

Über die Autorin

Hallo, ich bin Andrea, psychologische und systemische Beraterin. Ich unterstütze dich einfühlsam und vertrauensvoll, die Krisen in deinem Leben zu meistern. Hier erfährst Du mehr über mich.